Schwarzkopf Stiftung Junges Europa

Zugänglichkeit

Die meisten Texte in deutscher Sprache (die Homepage steht auch auf Englisch zur Verfügung), einführende Videos (teilw. Engl.) zu Grundsatzfragen der EU-Politik.

Themenreichweite

Gesamte Bandbreite an europapolitischen Themen.

Tiefe

Festreden, Reiseberichte von jungen StipendiatInnen, keine umfangreichen Publikationen (beteiligungsorientiert)

Vernetzung

Vielzahl an Unterstützern;
Europäisches Jugendparlament (Hauptseite);
Twitter, Facebook, Vimeo, Instagram

Beteiligungsmöglichkeiten

Europäisches Jugendparlament, Reise-Stipendien für Menschen bis 26 Jahre, Vortragsveranstaltungen; Seminare an Schulen
Qualifizierung Peer-Trainer

Links:

Info:
Zweck der von Pauline Schwarzkopf gegründeten Stiftung ist „die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens, der gesamteuropäischen Völkerverständigung und der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus“ (Selbstdarstellung). Erklärte Zielgruppe sind dabei junge Menschen zwischen 16 und 28 Jahren. Ihnen soll der Raum zum Dialog „mit Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens“ geschaffen werden. Im Mittelpunkt stehen eher beteiligungsorientierte Angebote und weniger Information. Dabei bietet die doppelte Verfügbarkeit der Webseite auf Deutsch und Englisch auch Gelegenheit zur Teilnahme für nicht-deutsche Interessierte. Die Schwarzkopf-Stiftung organisiert zum einen Abendveranstaltungen in konventionellen Formaten, mit Vorträgen und Diskussionen, über die sich Interessierte über einen Veranstaltungsverteiler informieren lassen können (siehe Link zum Veranstaltungskalender). Zum anderen aber hat sie eine Palette von bislang einzigartigen Angeboten aufgebaut. Neben diversen Preisen zum „jungen Europäer des Jahres“, dem „Schwarzkopf Europa Preis“ und dem Margot-Friedländer-Preis vergibt die Stiftung Reisestipendien. Letztere sollen Gelegenheit verschaffen, „europäische Nachbarländer durch eine Studienreise zu erkunden und sich mit aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen in Europa vor Ort auseinanderzusetzen“; sie werden auch für Reisen von nicht-deutschen jungen Menschen in die Bundesrepublik vergeben. Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehört entsprechend das Abfassen eines Reiseberichts, von denen einige bisherige auf der Homepage veröffentlicht werden. Neben dem „EU-Kompakt-Kurs“ für Schulen werden vertiefende Seminare angeboten, die von LehrerInnen bestellt werden können. Zuletzt gab es die Seminare: „Inhaltswissen zur Europäischen Union“, „EU-Asylkurse“„Beteiligungsdialoge“, Demokratie und Medien in Europa“. Die Schwarzkopf Stiftung qualifiziert für die Multiplikation ihrer europabezogenen Bildungsarbeit auch Jugendliche zu Peer-TrainerInnen.
Größtes und renommiertestes Dauervorhaben der Stiftung ist allerdings das Europäische Jugendparlament (EYP). Nach eigenen Angaben mobilisiert es jährlich ca. 35.000 Teilnehmende in über 350 Veranstaltungen (siehe Link). Seine internationalen Sitzungen finden drei Mal jährlich statt, daneben gibt es zahlreiche regionale Ableger. Seit 2012 verfügt das EYP über eine eigene „Denkfabrik“.