Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD)

Zugänglichkeit

Mehrzahl der Texte in deutscher Sprache, Rundbriefe z.T. auf Englisch

Themenreichweite

Nahezu alle Bereiche der Europapolitik werden durch die Mitgliedsorganisationen abgedeckt, und über die Nachrichtenmeldungen abgehandelt.

Tiefe

Flyer

Vernetzung

Links zu den „Brüsseler Büros“ der Mitgliedsorganisationen
Europäische Bewegung International (EMI)

Twitter, Facebook, Flickr, unausgebauter vimeo videokanal

Beteiligungsmöglichkeiten

Mitgliedschaft, Praktikum, SchülerInnen-Wettbewerb;
College of Europe –Stipendien

Links:

Info:
Die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) ist nach eigener Darstellung das größte Netzwerk von Organisationen in der Bundesrepublik, die sich europapolitisch engagieren. Zu den 249 teilnehmenden Organisationen (Stand: Mitte 2017) gehören Wirtschaftsverbände (Industrie-, Arbeitgeber- und Gewerkschaftsorganisationen), Bildungsträger, Parteien, Stiftungen, wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen u.v.a (siehe Link). Jährlich legt die Mitgliederversammlung des EBD die Arbeitsschwerpunkte des Netzwerks entlang dreier Bereiche fest: „Governance / Partizpation“ hat zum Ziel „die Demokratisierung der Governance in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“; der Bereich „Akteure & Vernetzung“ ist zuständig für Aktivitäten der EBD-Mitglieder bei Informations-, Kooperations- und Bildungsprojekten um „ so einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung der europäischen Einigung sichtbar zu machen“. Dazu gehörte die regelmäßige Erhebung von Projekten und Wünschen der EBD-Mitgliedsorganisationen. Die EBD positioniert sich klar zu einer „European Public -Civil & Cultural Diplomacy“ , einer dialogorientierten, grenzüberschreitenden Miteinbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure in die Gestaltung der europäischen Politik. Um dieses erklärte Ziel zu erreichen, ist die EBD in das Netzwerk der Mitgliederorganisationen der Europäischen Bewegung International (EMI) eingebunden. Dies soll dazu beitragen, variierende nationale Perspektiven nachzuvollziehen, entsprechende holistische politische Konzepte zu entwickeln und eine, die nationalen Rahmen übersteigende Debatten-und Konsultationskultur zu etablieren.
Das unter „Bildung & Information“ gefasste Angebot schließlich richtet sich „vor allem an Multiplikatoren aus der Zivilgesellschaft sowie Lehrende und Lernende“. Wichtigstes Projekt dieses Arbeitsbereichs ist der sog. Europäische Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler alle Jahrgangsstufen und Schularten richtet. Diese „schreiben, malen, filmen oder basteln […] einen Beitrag rund um die Aktivitäten der Europäischen Union und setzen sich dabei selbständig mit gemeinsamen Werten, Zielen, Herausforderungen und Möglichkeiten der europäischen Einigung auseinander“. Eine Mitwirkung in der EBD ist an die Mitgliedschaft einer bereits vorhandenen Organisation gebunden. Der Newsletter kann jeweils für Nachrichten, Pressemitteilung und Termine (oder alles zusammen) bestellt werden. Die EBD hat eine Reihe weiter Kommunikationsformate, wie die täglich neuen Nachrichten aus dem Netzwerk EBD und Mitgliedernews aus 250 Verbänden und Organisationen, die auch über Facebook und Twitter gesendet werden. „Regelmäßig meldet sich der EBD-Präsident Dr. Rainer Wend mit dem Europapolitischen Einwurf zu aktuellen Themen zu Wort. Passend dazu gibt es jetzt vor Ereignissen von europapolitischer Tragweite die EBD-Häppchen mit Hintergründen, Zusammenhängen und Expertise aus dem Netzwerk. Ein großes Meinungsbild der gesellschaftlichen Kräfte bietet das EBD Telegramm zu den großen EU-Themen wie Flüchtlingspolitik, GASP, Brexit und anderen aktuellen Fragen. Halbjährlich veröffentlichen wir den Terminkalender zur EU-Ratspräsidentschaft – gedruckt und online. EU-in-BRIEF  ist die Fachpublikation der EBD zur deutschen Europapolitik und bietet in unregelmäßigen Abständen >Analysen – Positionen – Vorausschau<“,  z.T. werden Texte in englischer Sprache veröffentlicht. Die EBD klärt zusätzlich über Karrieremöglichkeiten in europäischen Institutionen auf, da sie auch beteiligt ist am Auswahlverfahren zur Vergabe der deutschen Stipendien am „College of Europe“ einem renommierten Institut für postgraduierte European Studies in Europa.