Friedrich Naumann-Stiftung

Zugänglichkeit

Artikel der Brüsseler Webseite mehrheitlich auf Englisch, Dokumente der Hauptwebseite auf Deutsch; ca. zweiwöchentlicher Newsletter „Brussels Brief“,
Mediathek

Themenreichweite

Schwerpunkte bei Wirtschafts- Finanz- und Handelspolitik, demokratie- und rechtspolitischen Themen

Tiefe

Alle denkbaren Formate: Kurze Berichte, Interviews , Policy Paper, Länderberichte, Meinungen/Nachrichten

Vernetzung

Netzwerk Europäischer Politischer Stiftungen (ENoP), Europäisches Liberales Forum (ELF)

YouTube, Twitter, Instagram, flickr, Facebook

Beteiligungsmöglichkeiten

Veranstaltungen, Besuchs- und Informationsreisen für junge liberale Führungskräfte

Links:

 

Die FDP-nahe Friedrich –Naumann Stiftung für die Freiheit (FNF) strebt es an, im Rahmen des European Network of Political Foundations (ENoP) aktiv an der Demokratieförderung der EU mitzuwirken. Sie setzt sich für ein liberales Europa ein. Kern europapolitischer Beiträge der FNF sind auf der einen Seite Beiträge, die unter dem Thema „ #reshapingEurope“ versammelt sind, inklusive der hiermit verknüpften Publikationen und Veranstaltungsangebote sowie das mit einer eigenen Website ausgestattete „Dialogprogramm Brüssel“ (DPB, siehe Link), das Teil des Europäischen und Transatlantischen Dialogs (ETAD) der FNF ist. Bedauerlicherweise ist ein Hinweis hierauf nur sehr umständlich über die Standortsuche der Stiftung zu finden,  eine Verlinkung zum Webauftritt fehlt gänzlich.  Das „Regionalbüro Europäischer und Transatlantischer Dialog“ arbeitet an den politischen Schnittstellen für die Herausbildung und Promotion innovativer liberaler Ansätze in Hinblick auf „Entwicklung und Reform der EU-Institutionen, Freihandel & Innovation, Binnenmarkt und eine offene, gerechte und freie Gesellschaft“. Auch Griechenland und die Rolle der EU in der Welt werden thematisiert. Wie an der deutlichen Mehrzahl englischsprachiger Texte erkennbar ist, richtet sich die Webseite nicht an ein breites Massenpublikum. Vielmehr zielt sie auf europäisch etablierte, vor allem in der EU-Hauptstadt ansässige KooperationspartnerInnen und MultiplikatorInnen. Ausgebaut ist der etwa 14tätig erscheinende Newsletter „Brussels Brief“, allerdings sind auch hier viele der Beiträge auf Englisch verfasst. Interaktive Angebote bestanden zuletzt durch einen internationalen Comic-Wettbewerb „Animate Europe“ und in einer liberalen Jugendkonferenz.
Insgesamt scheint eine „Arbeitsteilung“ zwischen dem DPB und der Hauptseite der FNF zu bestehen. Dort sind Veranstaltungs- und Publikationsangebote zu europapolitischen Themen relativ leicht recherchierbar, sie entsprechenden üblichen Formaten der Stiftung. Auch gibt die FNF an regelmäßig Besuchs- und Informationsreisen nach Brüssel zu organisieren, jedoch richten sich diese nur an eine kleine elitäre Zielgruppe „liberaler Führungskräfte“. Weitere Meldungen  sind auch unter dem Punkt „internationale Politik“ abzurufen.