Europahaus Marienberg – Think Europe

Zugänglichkeit

Mehrtätige Seminare auf Deutsch sowie für europäisches/ internationale Teilnehmende (in englischer Sprache); einige Texte von Think Europe in englischer Sprache; Einsatz zahlreicher Medien (audiovisuell, multimedial), unregelmäßig bespielter Podcast

Themenreichweite

Seminare zu Grundlagen der EU-Politik sowie prominenten europapolitischen Themen

Tiefe

Grundlagenschaffung zur europäischen Wissensbasis, Blogs, keine umfangreichen Dokumente (beteiligungsorientiert)

Vernetzung

Twitter, Facebook, YouTube, Soundcloud (allesamt Think Europe); Bundeszentrale für Politische Bildung, Netzwerk EBD, Europa-Union; Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V.

Beteiligungsmöglichkeiten

Austausch für junge Erwachsene und Jugendliche aus mehreren europäischen Ländern, Seminare mit stark beteiligungsorientiertem Charakter bis hin zu öffentlichen Aktionen

Links:

Info:
Das Europahaus Marienberg (EHM) ist eine internationale Informations-, Bildungs- und Begegnungsstätte mit einem Schwerpunkt auf europäischer Jugendbildung. Das EHM ist die erste von inzwischen über 100 ähnlichen Einrichtungen in über 30 europäischen Ländern. Im Rahmen seines Bildungskonzepts „Think europe“ (siehe Link) veranstaltet das Haus Europa-Seminare sowie Jugendbegegnungen mit TeilnehmerInnen aus zwei oder mehr Ländern. Inhaltlich verfolgt man dort den Anspruch, „dass Teilnehmende die Möglichkeit bekommen in eine lebendige und aktive Auseinandersetzung mit europäischer Politik und den dazugehörigen sozialen und kulturellen Realitäten einzutreten“. Dazu wird eine große Bandbreite an europapolitischen Themen verhandelt. Bemerkenswert ist die hypermoderne Methodik der VeranstalterInnen, die ihr Arsenal digitaler und „non-formaler“ Methodik permanent weiterentwickeln. „Gemäß dem Motto ‚Frontal ist eine Fernsehsendung, aber keine Unterrichtsmethode!‘, reicht das Methodenrepertoire u. a. von Educaching, Webtools, Barcamps, Social Media und der Implementierung digitaler Medien bis zu Planspielen, Expertendiskussionen, Workshops und Exkursionen“. So werden Ergebnisse, Erfahrungen und Eindrücke aus den Seminaren noch während der Veranstaltung über soziale Medien der Öffentlichkeit vorgestellt, u.a. durch Fotos und Filmausschnitte, die das gemeinschaftliche Erlebnis verdeutlichen sollen. Dazu u.a. dient der angeschlossene Blog „Think Europe“ (siehe Link). Die potentiellen Interessierten werden dort aufgefordert, sich selbst als politisch Handelnde zu begreifen. „Ehrlich gesagt lautet die Frage nicht, ob Dich interessiert, was Europa eigentlich ist – die Frage ist vielmehr: Bist Du bereit, etwas zu bewegen auf dem Kontinent, auf dem Du lebst? (…) Wir werden nicht über entfernte, akademische oder elitäre Themen sprechen. Wir zielen auf unseren eigenen Alltag“ (O-Ton des Blogs). Tatsächlich reichen die Aktionen im Rahmen der Seminare von der Teilnahme am Blog über Videoaufzeichnungen bis zu öffentlichen Aktionen wie Flashmobs.