Allianz Kulturstiftung

Zugänglichkeit

Alle Texte in deutscher Sprache; Audio- und/ oder Videoaufzeichnungen von Vortagsveranstaltungen.

Themenreichweite

Kultur, Demokratie, EU-Struktur; Migration/Integration

Tiefe

Reden, Sammelbände mit verschiedenen AutorInnen
Überwiegend projektbezogen

Vernetzung

Bürger Europas e.V., n-ost – Netzwerk für Osteuropaberichterstattung e.V., Europäische Gesellschaft der Autoren, European Alternatives (EA), PEN-Zentrum Deutschland

Sichtbare Verlinkungen zu Kooperationspartnern der Projektumsetzung
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Beteiligungsmöglichkeiten

Europadebatten, Allianz Summer Academy (ASA), Alumni-Netzwerk, Workshops, Wettbewerbe

Links:

Info:
„Die Allianz Kulturstiftung ist sowohl fördernd als auch operativ tätig. Einerseits können europaweit Förderanträge für Projekte gestellt werden die dem Stiftungszweck entsprechen; andererseits initiiert und entwickelt die Stiftung Projekte in Zusammenarbeit mit internationalen Partnereinrichtungen.“ Die Eigendarstellung der Stiftung zitiert den Vorsitzenden Henning-Schulte Noelle mit der Einschätzung, „Kultur ist besser als jedes andere Medium geeignet, Brücken zwischen unterschiedlichen Mentalitäten, Sprachen und Generationen zu bauen. Dies gilt es gerade jungen Menschen zu vermitteln. Auf ihren Willen, ihre Fähigkeiten und ihren Einfluss wird es ankommen, wenn aus Europa ein Erfolg werden soll“. Die Einrichtung wurde 2000 als gemeinnützige Stiftung von der Allianz gegründet. Ihrem Stiftungszweck entsprechend unterstützt sie nach eigenen Angaben „grenzüberschreitende Bildungs- und Kulturprojekte, die dem europäischen Integrationsprozess und der Herausbildung einer europäischen Identität förderlich sind. Eine wichtige Zielgruppe ihrer Arbeit stellt der akademische und künstlerische Nachwuchs dar, für den die Stiftung eigene Austausch- und Begegnungsprojekte entwickelt hat“. Die Stiftung wird zu europapolitischen Fragen tätig u.a. durch die „Reden für Europa“ genannte Veranstaltungsreihe, zu der prominente RednerInnen geladen werden. Aber auch die Mitwirkung an multilateralen Wettbewerben wie z. B. der Young European Award (YEA), bei dem Jugendliche unter 21 Jahren im gemeinsamen Dialog und Austausch an Projekten arbeiten. Die Gemeinschaftsprojekte zur Wettbewerbsfrage (2018: „To be or not to be … a European?) werden bewertet und ausgezeichnet. Im Vordergrund stehen allerdings Veranstaltungen und Vorführungen, die um kulturelle und z.T. politische Themen herum Menschen grenzüberschreitend zusammenführen. Dazu dienen eine ganze Reihe von Formaten wie die „Europadebatten“, die Allianz Summer Academy (ASA) und viele Einzelveranstaltungen. Ob des kulturellen Fokus richten sie sich an ein avantgardistisches Publikum (Studierende und Kulturschaffende, Intellektuelle), füllen aber sicherlich eine Lücke mit dem dezidiert kulturellen Schwerpunkt. Weniger bedeutend sind Veröffentlichungen. Die Stiftung gab in den vergangenen Jahren europapolitische relevante Bücher heraus, die allerdings käuflich erworben werden müssen. Die Alumni-Magazine erscheinen in englischer Sprache.